Deutsche Brüder, deutsche Schwestern

hört die gute Botschaft gleich:

Schimpf und Schande waren gestern,

e$ gibt noch da$ Deutsche Reich!

 

De$halb laßt euch nicht mehr knebeln,

gebt vertraulich un$ die Hand,

laßt euch nicht den Geist vernebeln,

habt Vertrau´n zum Vaterland.

 

Antideutsche sollen spüren,

wir beenden Lug und Trug,

laßt euch länger nicht verführen,

kämpft für Wahrheit Zug um Zug.

 

Un$´rem Feind darf nicht gelingen,

daß man seine Lügen glaubt,

daß wir fremde Lieder singen,

wenn er unser Land beraubt!

 

Die Geschöpfe an der Spitze

in der bunten Republik,

machen ihre schlimmen Witze,

führen gegen Deutschland Krieg!

 

Euer Geld ist schon verschwunden,

keine Arbeit mehr in Sicht,

spürt ihr wirklich nicht die Wunden?

Fühlt ihr, wie der Feind euch sticht?

 

Wollt ihr ewig e$ ertragen,

fremd zu sein im eig´nen Land?

Wollt ihr euren Kindern sagen,

daß man nie die Wahrheit fand?

 

Unser Deutschland darf nicht sterben,

e$ wird Zeit, daß ihr erwacht,

de$halb denkt an eure Erben,

über die der Feind sonst lacht!

 

Deutsche Brüder, deutsche Schwestern,

ist euch wirklich alle$ gleich?

Laßt den Feind doch weiter lästern,

haltet treu zum Deutschen Reich!

 

Karl Lachmann (4. März 1793 – 13. März 1851)

 

Liebe Sachsen, liebe Staatsangehörige!

 

In unserer Weihnachtsbotschaft 2017 und in „Unser Auftrag“ ( Link Reorganisation auf unserer Startseite ) haben wir unser Tun und unser Ziel kurz umrissen. Die Durchführung unserer Reorganisation bedingt unser Weiterdenken, genauere Planungen zum Aufbau unseres Staates. Unser Volk besitzt noch nicht Kraft und Einsicht genug, um das Notwendige selbst und seinen eigenen Interessen gemäß zu vollbringen. Wir wollen unsere öffentlichen Angelegenheiten ohne die Einmischung Fremder regeln, ohne Vormundschaft irgendwelcher Mächte. Über die Grenzen unseres Sachsen hinaus empfinden wir uns als Glied des deutschen Volksganzen. Jeder aufrechte Patriot, jeder ehrliche Deutsche ist uns zur Hilfe bei dieser Aufgabe, dem Wiederaufbau unserer dann von Fremdherrschaft befreiten Heimat willkommen. Ihr Auslandsdeutschen, wir erwarten und brauchen Euch, wir wollen eins sein.

    Nicht die Erhaltung des Staates oder gar der Regierung ist unser höchster Daseinszweck. Der Staat ist gehalten, sein Volk zu bewahren sowie seinen Bürgern Schutz und Fürsorge zu gewähren. Der Staat kann und muß sich also zurücknehmen. Er stellt nur die Rahmenbedingungen für das öffentliche Leben.

    Wahrheit schafft Gerechtigkeit. Sie, nur sie, bringt uns Freiheit und Frieden. Und ohne Wahrheit gibt es keine Versöhnung. Wahrhaftigkeit bedingt das Kennen unserer Vergangenheit. Wir europäischen Völkerschaften sind einer Abstammung. Weit verstreut hatten unsere Vorfahren die gleiche Sprache, die gleiche Kultur, das gleiche Recht.

    Die von Abkömmlingen sächsischer Staatsangehöriger 2016 gewählte administrative Regierung des Bundesstaates Sachsen reorganisiert unser Sachsen im Rahmen der 2016 gewählten provisorischen Verfassung. Diese umfassende Aufgabe ist riesig. Sie umfaßt als wichtigstes unseren Bauernstand; Wirtschaft – Mittelstand wie Handwerksstand, Gewerbe und Dienstleistungen -; Sozialwesen; Schulwesen. Nicht zu vergessen die Verteidigung unserer Heimat, unseres Volkes, unserer Kultur, unserer Errungenschaften. Diese Herausforderungen zu bewältigen kann nur einer Gemeinschaft gelingen, einer Gemeinschaft unseres gesamten Volkes. Dieses ist nicht nur das sächsische, es sind alle deutschen Volksstämme.

    Wir leben im Rechtsgebiet des Sächsischen bürgerlichen Gesetzbuches, nachfolgend des Bürgerlichen Gesetzbuches von 1896. Seit 1863 gilt also auf unserem eigenen Grund und Boden kein römisches Recht! Wir Sachsen sind unabhängig und werden unsere öffentlichen Angelegenheiten ohne fremde Einmischung regeln, nach eigenem Gutdünken.

     Unser Ziel ist die Souveränität jeder Gemeinde. Jede Gemeinde soll wieder allein über ihren Grund und Boden, ihre Planungen, ihre Finanzen, über ihre eigene Zukunft entscheiden. Sie sollen fähige Abgeordnete aus ihrer Mitte als ihre Interessenvertreter wählen. Es gibt kein Parteienwahlrecht! Innere Werte sollen Richtschnur sein. Selbständige und souveräne Gemeinden schaffen einen freien und selbstbestimmenden Staat. Das Volk ist der Souverän! Außenpolitisch soll unser Bundesstaat Sachsen als Gliedstaat des Deutschen Reiches, gleichberechtigt wie alle Bundes-/Gliedstaaten des Reichs, wie gehabt vom Präsidium des Deutschen Reichs vertreten werden.

    Um unsere Ziele zu verwirklichen bedarf es der Mitarbeit unseres Volkes. Die besten Ideen, Verbesserungen, Fortschritte, Erfindungen, die lehrreichsten Erfahrungen, kamen und kommen aus dem Volk. Wir werden wieder zum Einklang mit der Natur finden. In diesem Einklang ist kein Platz für Ideologien.

    Die Erreichung unserer Ziele bedingt die Wiedergewinnung unserer staatlichen Freiheit und Unabhängigkeit. Das Recht und die innere und äußere Freiheit eines Jeden müssen unangetastet bleiben.

    Unser in Reorganisation befindlicher Bundesstaat Sachsen steht im Rechtsstand 1914, zwei Tage vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Demzufolge gilt auch die damalige Gebietsstruktur von Land- / Stadtgemeinde / selbständiger Gutsbezirk, Amtshauptmannschaft und fünf Kreishauptmannschaften (Bautzen, Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau).

 

 

Bauernschaft:

 

Ein Volk kann nur in Freiheit leben, wenn es sich selbst ernähren kann. Dies ist unser oberstes Ziel.

Grund und Boden gehörten seit jeher dem deutschen Volk. Über seine Nutzung werden die Gemeinden selbst und frei entscheiden. Städte können keine Ernährungsgrundlage bieten, sie sind ohne Versorgung von außerhalb zum Sterben verurteilt. Ein gesunder Bauernstand ist die Grundlage der Nation. Er war noch zu allen Zeiten der beste Schutz vor sozialen Krankheiten.

    Die industrielle Landwirtschaft ließ Bauerntum verfallen. Dieses Ziel verfolgten schon die Marxisten (u.a. Bebel). Um eine erfolgreiche Lebensführung über Generationen hinweg aufrechterhalten zu können sind wir auf das ländliche Siedlerwesen angewiesen. Es stärkt darüber hinaus die Verbundenheit des Volkes mit seinem eigenen Grund und Boden, volksverbindende Werte wie Verantwortung und Liebe zur Heimat werden wachsen. Nicht das Verwerten von Gütern und Werten wird im Vordergrund stehen, sondern das Schaffen von Werten. Deshalb soll unser Bauerntum auf Hegehöfen fußen. Sie allein werden die Volksernährung nicht sicherstellen können, dazu sind auch größere Güter (u.a. Domänen, Genossenschaften) nötig. Die Hegehöfe sollen Erbhöfe sein, geführt vom Fähigsten der Familie, dem Bauern. Der Besitz soll ca. 120 ha betragen, kleine und mittlere Höfe können in größerer Anzahl etwa gleichmäßig über das ganze Land verteilt werden. Wir brauchen die Besinnung auf die Notwendigkeiten des landwirtschaftlichen Lebens, nicht die auf Geldwirtschaft. Unabänderlich muß daher der Familiengedanke wieder vor den Ich–Gedanken gestellt werden. Weiter muß das Bauerntum auch mit gesetzlichen Maßnahmen geschützt werden. Bauer ist ein auch von unberechenbaren Ereignissen abhängiger Beruf. Wer weiß schon im Voraus, wie sich die Natur verhält? Die Einstellung, die Bauern wie Siedler und Gutsbesitzer achtet, sorgt dafür, uns wieder in Einklang mit Umwelt und Natur zu bringen.

    Das fast verloren gegangene Wissen über traditionelles Landwirtschaften soll von denen, die es noch besitzen, weitergegeben werden. In jedem Dorf wird es mindestens einen Wissenden geben, dessen Rat kostenlos eingeholt werden kann. Genau wie die Arbeit der Imker wird auch deren Arbeit von der Gemeinde vergütet. Das Schaffen von Bauernschaften ist erklärtes Ziel. Die Hegehöfe sind eine in sich ruhende Wirtschaftseinheit. Sie müssen stetig die Lebensbedürfnisse aller auf ihm angesiedelten Familien befriedigen. Arbeits- und Dienstverhältnisse bestehen unter Freien (freien Weibern und Männern). Die Hegehöfe dürfen hypothekarisch nur begrenzt belastet werden, der Hof muß unteilbar sein, Auszahlung der Miterben darf nur im Rahmen der wirtschaftlichen Tragfähigkeit erfolgen. Der Hegehof als Erbhof ist unveräußerlich und unbelastbar. Ein Erbhof kann nicht einer juristischen Person gehören.

    Preußen bietet uns mit seiner 1886 begonnenen Rentengutsgesetzgebung einen Weg.

Kampf um Absatzmärkte, egoistische Erwerbstätigkeit, industrielle Landwirtschaft lassen unseren Grund und Boden zu einer Angelegenheit der Wirtschaft werden. Bismarck sagte: „Von der Täuschung über das arkadische Glück eines eingefleischten Landwirtes mit doppelter Buchführung und chemischen Studien bin ich durch Erfahrung zurückgekommen.“

 

Als Vorbild für diesen Abschnitt dienten das deutsche Bauerntum, welches nach dem Dreißigjährigem Krieg die deutsche Nation am Leben hielt und die nach 1918 durch Herrn Horthy geschaffenen Erbhöfe in Ungarn.

 

Zur Erhaltung unserer Natur gilt das Verbot von Chemtrails sowie jeglicher Vergiftung unserer Böden, Gewässer und der sich darüber befindenden Atmosphäre.

Es dürfen keine Patente auf Saatgut und Tierzüchtungen erhoben werden.

Um die Schaffung von Abhängigkeiten zu verhindern werden Subventionen verboten. Anschubfinanzierungen für einen begrenzten Zeitraum sind von diesem Verbot nicht betroffen.

 

 

Schulwesen:

 

Deutsche, geliebte Landsleute, welchen Reiches, welchen

Glaubens ihr seiet, tretet ein in die euch allen aufgetane

Halle eurer angestammten, uralten Sprache, lernt und heiligt

sie und haltet an ihr, euere Volkskraft und Dauer hängt in ihr.“

                                                                      Jakob Grimm

 

Kinder sind unser kostbarstes Gut, ein Segen eines jeden Volkes. Für keine Familie dürfen sie zur finanziellen Belastung werden. Ihre Gesundheit und Erziehung sind vordringlich. Schulanfänger brauchen Zeit und Chancen sich zu entwickeln. Denn: Im 6./7. Lebensjahr, in einem Lebensabschnitt, in dem die Seelenverfassung des Kindes in seiner bedeutungsvollsten Umwandlung ist, wird das Kind dem Lehrer und dessen Erziehungskunst anvertraut. Diese Seele wird nun offen für ein bewußtes Hinnehmen der Autorität des Lehrers/Erziehers. In diesem Bewußtsein muß die Kunst des Erziehens und Unterrichtens walten. Unterrichtskunst ist nicht abhängig

von der Schülerzahl (innerhalb von Grenzen). Die auf Menschenkenntnis beruhende lebendige Erziehungs- und Unterrichtskunst regt Kinder zur Mitarbeit an, so das man sie (bearbeitend?) nicht bei der Sache halten muß. Wenn der Lehrende dies erlebt, erlebt er ersprießliche Freude am Werden des werdenden Menschen. Lehrer, die solches nicht zu entfalten vermögen, werden auch in kleinen Klassen keine Erfolge erzielen. „Bearbeiten“ der Kinder lähmt deren Selbstbetätigung, verhindert eventuell deren Entwicklung zur Persönlichkeit. Angepaßte Menschen lähmen die lebendige Gesellschaft!!!

    Um das 9. Lebensjahr entwickelt sich im Kinde die Beziehung zur Natur. Man muß also mit der Vorstellungs- und Entwicklungswelt des Kindes die Entwicklungskräfte zusammenbringen, so das der ganze werdende Mensch erstarkt. Wenn der Lehrende nur ein abstraktes Aneignen von Fertigkeiten und einseitigem Intellekt in Anspruch nimmt, verkümmert die Willens- und Gemütsnatur. Eine Lehrerschaft, die in den heranwachsenden Menschen den Sinn für die geistigen Lebensinhalte zu wecken versteht, weckt das Verstehen für die praktische Gestaltung des Lebens.

    Daraus folgt, die heranwachsenden Kinder müssen neben Wissen mit Können ausgestattet werden. Die Herausbildung des Charakters des Einzelnen ist wichtiges Erziehungsziel. Damit einher geht die Erziehung zum Willen und zur Entschlußkraft, zu Ehrlichkeit und Verantwortungsfreude. Diese Erziehung gewährt die spätere Bewältigung lebenswichtiger Probleme, sie schafft Mut. Pauken von „Vielwissen“ ist für solches Erziehungsziel nicht geeignet. Allgemeine humanistische Bildung kann in späteren Jahren mit Fachwissen ergänzt werden. Nicht zu vernachlässigen ist die körperliche Ertüchtigung. Wie schon Friedrich Ludwig Jahn wußte: „Nur in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.“ Liebe zur Heimat und zum eigenen Volk gilt es wieder zu erwecken. Sie soll in kraftvollen Kindern wachsen. Das gegenwärtig anerzogene Streben nach materiellem Wohlstand dient nur dem Mammon und seinen verwerflichen Protagonisten, schafft jämmerliche Streber und Kriecher. Eigene Interessen zu Gunsten der Erhaltung der Gemeinschaft zurückstellen, dies ist wahrhafte menschliche Kultur.

    Friedrich August III. mahnte: „Wer seine Geschichte nicht kennt hat keine Zukunft!“. Er verstand sie als Lehrmeister für die Zukunft. Wahre Geschichte dient dem Volkserhalt, bewahrt Überliefertes und pflegt Traditionen.

    Begabten soll ohne Ansehen der Herkunft der beste Bildungsweg offen stehen. Die klügsten Köpfe werden selbständig denken und sich weiterentwickeln. Es ist oberstes Staatsinteresse, ihnen ohne Ansehen ihrer sozialen Herkunft die größte Förderung zu ermöglichen. Ein Jeder soll seine Möglichkeiten leben dürfen. Sein erworbenes Können zum Wohle der Volksgemeinschaft einzusetzen soll erstrebenswertes Ziel werden.

 

(Im oben Geschriebenen fanden Gedanken Rudolf Steiners ihren Eingang.)

 

 

Wirtschaft:

 

 

Was wir aber außerdem brauchen, ist ein neuer Stil unseres Lebens. Die wachsende Produktion allein hat keinen Sinn. Lassen wir uns völlig in den Bann schlagen, geraten wir in solcher Jagd nach materiellen Werten in den bekannten Tanz um das Goldene Kalb. In diesem Wirbel aber müßten die besten menschlichen Eigenschaften verkümmern.

Das mir vorschwebende Ideal beruht auf der Stärke, daß der einzelne sagen kann: >Ich will mich aus eigener Kraft bewähren, ich will das Risiko des Lebens selbst tragen, will für mein Schicksal selbst verantwortlich sein. Sorge du, Staat, dafür, daß ich dazu in der Lage bin.< Der Ruf dürfte nicht lauten: >Du, Staat, komm mir zu Hilfe, schütze mich und helfe mir<, sondern umgekehrt: >Kümmere du, Staat, dich nicht um meine Angelegenheiten, sondern gib mir soviel Freiheit und laß mir von dem Ertrag meiner Arbeit so viel, daß ich meine Existenz, mein Schicksal und dasjenige meiner Familie selbst zu gestalten in der Lage bin.<“

Diese Zitate Ludwig Erhards spiegeln eine selbst zu gestaltende Zukunft wider. Die Erfüllung des alten Wortes „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ und die zurückhaltende Rolle des Staates.

    Unsere Wirtschaftspolitik wird sich an den in Sachsen über Jahrhunderte gewachsenen Eigenschaften orientieren. Arbeitsorte sollen keine Familien trennen. Wer im vertrauten Umfeld schaffen kann wird sicherlich bessere und höhere Leistungen vollbringen als als Einsamer in der Fremde.

    Schlüssel einer gesunden Wirtschaft sind Mittelstand und Handwerk. Ständige Überproduktion stellt Masse vor Güte. Solch Massenherstellung gerät zum Schaden der Umwelt. Wir Sachsen haben Anfang des 18. Jahrhunderts die nachhaltige Waldwirtschaft eingeführt. Der Natur mehr zurückgeben als wir ihr entnehmen und Achtung vor dem Volkstum ist unser hehres Ziel. Es wird nicht überall gelingen, Produkte in hoher Güte müssen deshalb wieder Maßstab werden. Das Volk soll die Früchte seiner Arbeit genießen dürfen. Überschüssige Arbeit behindert gerechte Löhne. Auch ohne hohe Warenüberschüsse kann die ausreichende Versorgung des Volkes sichergestellt werden.

    Das Recht auf Arbeit soll Grundpfeiler unserer Gesellschaft und unseres Staates sein.

Prof. Dr. Heinrich Hunke schrieb in „Europäische Wirtschaftsgemeinschaft“: „Wirtschaftsführung bedeutet ... die Neuausrichtung der schöpferischen und gestaltenden Kraft des Individuums auf die Belange der Gesamtheit, die Erzeugung einer einheitlichen wirtschaftlichen Auffassung und Haltung in der Wirtschaft, die Stellung der entscheidenden Aufgaben durch die politische Führung und die letzte Entscheidung in allen wirtschaftlichen Machtfragen durch den Staat. Im übrigen ist die Wirtschaft frei und selbstverantwortlich.“ „Die Wirtschaftslenkung ist nicht identisch mit plan- wirtschaftlichen Tendenzen. Sie erstrebt weder die Ausschaltung des Individuums noch die Verwaltung der Wirtschaft durch den Staatsapparat.“ „Das Wesen der … Ordnung: Achtung vor dem Volkstum, Ausschöpfen der eigenen 

Wirtschaftskräfte, Wirtschaftsverträge auf lange Sicht und gerechte Relationen werden bejaht.“ Weiters: „An Stelle von Kapital tritt die Arbeitskraft.“ Dieses letztgenannte Zitat schließt Subventionen (Förderung kranker Unternehmen bei gleichzeitig dadurch bedingter Schwächung gesunder Unternehmen) aus.

    Der Mittelständler bildet Stammbelegschaften, im idealen Falle vom Kindesalter bis zum Renteneintritt. Der Mittelständler fühlt sich dem Arbeiter, dem Standort, der Gemeinde/dem Staat verpflichtet. Ihm geht Gemeinwohl vor Eigennutz. Seine Stammbelegschaft dankt es ihm durch Treue und Verbundenheit. Aktionärsinteressen sind ihm fremd. Im geordneten Wettbewerb finden sich durchaus auch Interessenverbünde. Sie können die Wirtschaftlichkeit erhöhen, eventuell kann der eine die Abfälle des anderen als Rohstoff verwerten.

    Volk und Wirtschaft wird ideologiefreie Energie zur Verfügung gestellt.

 

Finanzwesen:

 

Die Verfassung des Deutschen Reichs legt in <XII. Reichsfinanzen>, Artikel 70 fest, (Das verfassungsändernde Reichsgesetz vom 14. Mai 1904 - RGBl. S. 169 – gab dem Art. 70 folgenden Wortlaut): „Zur Bestreitung aller gemeinschaftlichen Ausgaben dienen zunächst die aus den Zöllen und gemeinsamen Steuern, aus dem Eisenbahn-, Post- und Telegraphenwesen sowie aus den übrigen Verwaltungszweigen fließenden gemeinschaftlichen Einnahmen. Insoweit die Ausgaben durch diese Einnahmen nicht gedeckt werden, sind sie durch Beiträge der einzelnen Bundesstaaten nach Maßgabe ihrer Bevölkerung aufzubringen, welche in Höhe des budgetmäßigen Betrags durch den Reichskanzler ausgeschrieben werden. Insoweit diese Beiträge in den Überweisungen keine Deckung finden, sind sie den Bundesstaaten am Jahresschluß in dem Maße zu erstatten, als die übrigen ordentlichen Einnahmen des Reichs dessen Bedarf übersteigen.

    Etwaige Überschüsse aus den Vorjahren dienen, insoweit durch das Gesetz über den Reichshaushalts-Etat nicht ein anderes bestimmt wird, zur Deckung gemeinschaftlicher außerordentlicher Ausgaben.“

 

Weiteres ist zu finden u.a. in:

                                    II. Reichsgesetzgebung Artikel 4

                                    VI. Zoll- und Handelswesen Artikel 33, 34, 35, 36, 38, 40

                                    VII. Eisenbahnwesen Artikel 45

                                    VIII. Post- und Telegraphenwesen Artikel 49

                                    IX. Marine und Schiffahrt Artikel 54

 

Zur Deckung der Bedürfnisse des Reiches dienen demnach in erster Linie die Erträge der Zölle und indirekten Abgaben. Sachsen kann demzufolge direkte Steuern von seinen Einwohnern und Matrikularumlagen erheben. („Die Matrikularbeiträge im Deutschen Reich“ von Dr. Heribert Buchner -

I. Begriff und Wesen: Matrikularbeiträge oder -umlagen sind diejenigen Beiträge, welche von einem Bundesstaat, Staatenbund oder einer ähnlichen staatsrechtlichen Gliederung auf die einzelnen Gliedstaaten nach Maßgabe eines Verzeichnisses (einer Matrikel) umgelegt und von diesem erhoben werden. Im Haushalt von lose organisierten Staatsverbänden dienen derartige Zuschüsse der Glieder an den überstaatlichen Körper zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben. Sie erscheinen daher als Ausdruck einer mehr oder minder geringen Zentralisation und als Produkt einer bestimmten, historisch begründeten staatsrechtlichen Entwicklung.)

    Die direkten Einnahmen der Gemeinde verbleiben zu 90 % in ihr. Sie verfügt souverän darüber. 10 % werden an die Amtshauptmannschaft abgeführt. Diese verfügt wiederum souverän über 90 %, 10 % werden an die Kreishauptmannschaft abgeführt usw. usf. . Jede Gemeinde besitzt eine Sparkasse/Genossenschaftsbank. Für Wirtschaftsansiedlungen werden nach positivem Bescheid des Gemeinderates zinslose Kredite gewährt.

    Zinswirtschaft schafft Schulden und damit Abhängigkeiten und Knechtschaft, verhindert oder zerstört gar volksnützliche Wirtschaft.

    Schädlich sehen wir auch den Aktienhandel. Durch die Börse wächst fremde Einflußnahme auf wirtschaftliche Belange. Über den Umweg Aktie wird sich in den Kreislauf der Produktion eingeschlichen. Der Aktionär macht das Unternehmen zum käuflichen, besser handelbaren Schacherobjekt. Er raubt damit den Betrieben die Grundlagen der persönliche Besitzerschaft. Immer besteht auch durch Aktienhandel ein unberechenbarer Einfluß des Auslandes auf unsere nationale Wirtschaft. Das widerspricht unseren im Abschnitt Wirtschaft dargelegten Vorstellungen.

 

 

Sozialwesen:

 

Eine Frau, die ihren Kinderwagen vor sich herschiebt, hat das Recht, zum

Sieger von Sedan und zum Dichter des „Faust“ zu sagen: „Bitte gehen Sie

mir aus dem Wege!“

                                                                                             Otto von Bismarck

 

Bismarck führte die Sozialversicherung ein. Er erklärte alle öffentlichen Einrichtungen wie Wasserwerke, Heizwerke, Rathäuser, Schulen und Kliniken zu unveräußerlichem Volksvermögen.

    Der Staat ist verantwortlich für die Wohlfahrt seiner Bürger. Dies erfordert auch die Verantwortlichkeit Beamter und staatlicher Angestellter gemäß dem alten preußischem Prinzip: Autorität nach unten und Verantwortung nach oben. Der Verödung von Innenstädten - hier auch im Sinne von Gestaltung!!! - und Dörfern muß Einhalt geboten werden.

 

Weiteres ist in Arbeit und wird zu gegebener Zeit veröffentlicht.

 

Unsere Vorstellung kann nur grob gefaßt sein. Einzelheiten zu unserem Programm werden Fachleute ausarbeiten. Fachleute der jeweiligen Fachgebiete! Dies unterscheidet uns von der sogenannten parlamentarischen Demokratie. Deren selbsternannte „Experten“ sind fast immer Selbstdarsteller, man nannte sie früher Scharlatane. Wir schließen niemand von Mitarbeit aus, Ehrlichkeit und Fachwissen sind jedoch Bedingung.