Im Gedenken an unsere teuren Toten und die Opfer von Krieg und Vertreibung

Am 17. Februar 2019 fand in der Gedächtnisstätte Guthmannshausen eine Gedenkveranstaltung zu Ehren unserer deutschen Kriegs- und Nachkriegsopfer statt. Es ist die einzige Gedächtnisstätte auf dem durch die BRD zur Zeit verwaltetem Gebiet. Sie erinnert uns an die Gefallenen, die in Lagern Umgekommenen und Ermordeten, die Opfer des Bombenterrors, die Opfer von Flucht und Vertreibung, die auf dem Grund der Ostsee ruhenden ostdeutschen Flüchtlinge.

Unsere deutschen Opfer sind nicht nur die Toten, auch die gefolterten, drangsalierten, vergewaltigten, physischem Terror ausgesetzten, ausgebombten, die von ihrer Heimatscholle Vertriebenen. Auch die zu Unrecht Verurteilten und Hingerichteten.

Vor der Ewigen Flamme gedachten die Anwesenden bei würdiger Rede und dem gemeinsamen Gesang des "Ich hatt einen Kameraden". Im Anschluß begaben sich alle Teilnehmer des Gedenkens in den Ehrenhain. Hier wurden feierlich die Inschriften der Stelen, umrahmt mit Heimatweisen, verlesen. Den Abschluß dieser würdigen Gedenkveranstaltung bildete der gemeinsame Gesang des "Lied der Deutschen".

Gesandte des Bundesstaats Sachsen legten im Auftrag unserer Staatsangehörigen erneut einen Kranz nieder. Seine Schleifen sind beschriftet:                                 In ehrendem Gedenken       Bundesstaat Sachsen.

Erich Limbach schrieb: "Der Wahrheit Sieg wird Tod der Lüge sein!"

Zur Erinnerung an alle Belogenen und Unwürdigen: 

Das "Lied der Deutschen" ist seit dem 06. Mai 1952, veröffentlicht im Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesrepublik Deutschland, mit allen drei Strophen offizielle Nationalhymne der BRD.

An dieser Stelle unser Dank an die Unterstützer aus Sachsen und dem Reichsgebiet als auch unseren Staatsangehörigen, die sich an dieser wiederholten Kranzniederlegung beteiligten und durch ihre Sach- und Geldspenden ebenso unsere tägliche Arbeit ermöglichen!